|
Mike Kurt ist in Peking
Sonntag, 27. Juli 2008
Seit Sonntag befindet sich Mike Kurt in Peking und bereitet sich in den kommenden zwei Wochen auf der Wildwasserstrecke von Shunyi auf die Kanuslalomwettkämpfe vom 11 und 12 August vor.
Bei Presseanfragen melden sie sich bitte direkt an folgende Personen:
Medien vor Ort in Peking:
Claudia Imhasly (Leiterin Medien und Information Swiss Olympic)
Tel: +41 797011701
Medien in der Schweiz:
Simon Hirter
Bernstrasse 34
CH- 3612 Steffisburg
Switzerland
P: +41 33 534 98 18
C: +41 79 485 74 47
Skype: simonhirter
Mike Kurt hat die Selektionen für die Olympischen Spiele in Peking
geschafft!
Mittwoch, 2. Juli 2008
Als erster Schweizer Kajakfahrer hat es Mike Kurt geschafft, sich zweimal in
Folge für die Olympischen Sommerspiele zu qualifizieren. Der 28-jährigen Wiedlisbacher erhält damit in Peking die Möglichkeit, sein Resultat von Athen 2004 zu korrigieren. Kurt gewann damals die Qualifikationsläufe überlegen, kam aber im Halbfinal nie auf Touren und setzte seine Medaillenträume in den Sand.
Seither war Kurt konstant in den ‚Top-Ten’ der Welt vertreten und belegte im vergangenen Jahr den zweiten Rang im Gesamtweltcup. Auch während der drei zur Qualifikation zählenden Wettkämpfe musste sich Kurt bei insgesamt zehn Läufen mit Schweizer Beteiligung (Qualifikation/Halbfinal/Final) nur gerade einmal von einem anderen Schweizer Boot geschlagen geben. Bei den restlichen neun Läufen hatte Kurt die Nase im internen Duell neunmal vorne.
Im Hinblick auf Peking zeigt sich Kurt optimistisch. Beim einzigen Weltcuprennen der Saison mit Beteiligung aller Olympiafavoriten in Prag belegte Kurt den fünften Rang. Interessant dabei war, dass nur ein bereits für Peking qualifizierter Athlet, der französische Topfavorit Fabien Lefevre, vor dem Schweizer platziert war. Alle anderen Favoriten für Peking waren hinter dem Schweizer.
Ende Juli fliegt Mike Kurt bereits nach Peking. Zuvor wird er als letzten Formtest noch an den Vor-Weltmeisterschafen in La Seu d’Urgell (Spanien) teilnehmen (). Die Olympischen Spiele werden am 8. August 2008 eröffnet, die Kanuslalomwettkämpfe finden am 11. und 12. August statt.
Weltcup in Tacen/Slowenien
Mittwoch, 2. Juli 2008
Wie bereits vor einer Woche in Prag, gelang es Mike Kurt auch am vergangenen Samstag sich in der Qualifikation für die Halbfinals unter den besten Kanuten der Welt zu platzieren. Kurt lag nach dem ersten Tag als klar bester Schweizer auf dem siebten Rang. Im Halbfinale konnte der Wiedlisbacher jedoch nicht mehr an seine guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und schied trotz schneller Fahrzeit aufgrund von Torstabberührungen aus.
Dennoch war der 28-jährige auch an diesem Wochenende der beste Schweizer Kajakfahrer. Die definitive elektionsentscheidung für Peking wird im Verlauf dieser Woche erwartet.
Tacen (Sln). Slalom-Weltcup. Männer. Kajak-Einer:
1. Peter Kauzer (Sln) 179,29. 2. Lukas Kubrican (Tsch) 184,17. 3. Richard Hounslow (Gb) 184,46. Ferner: 30. Michael Kurt (Sz). 36. Mathias Röthenmund (Sz). 47. Moritz Lüscher(Sz)
Fünfter Rang in Prag: Erster Weltcup ein Wechselbad der Gefühle für Mike Kurt!
Montag, 23. Juni 2008
Zum ersten Mal seit seinem Qualifikationssieg an den Olympischen Spielen in Athen 2004 stand der Wiedlisbacher Kanute Mike Kurt am vergangenen Freitag erneut am ersten Wettkampftag an einem Grossanlass ganz zu oberst im Klassement.
Kurt bestätigt damit seine momentan auszeichnete Form und gewann die Vorläufe auf der technisch anspruchsvollen Strecke gegen die gesamte Weltspitze. „Für mich war es wichtig im Hinblick auf Peking Selbstvertrauen zu tanken und zu beweisen, dass ich immer noch zu den besten fünf Kanuten der Welt gehöre“, analysiert Kurt seine gute Leistung.
Auch im Halbfinale am Sonntag fuhr der 28-jährige stark und platzierte sich hinter dem ehemaligen Französischen Weltmeister Fabien Lefèvre auf dem zweiten Rang. Kurt gelang eine fehlerfreie Fahrt und lag mit rund einer Sekunde Rückstand auf einer aussichtsreichen Position im Kampf um den Tagessieg. Was dann aber im Finale folgte war ein Wechselbad der Gefühle sondergleichen. Zuerst schaffte es Kurt dank einer sehr schnellen Laufzeit trotz einer Torstabberührung noch auf den dritten Platz. Kurt stand bereits auf dem Podest, als ihm erst rund eine Halbestunde nach seinem Zieleinlauf und wenige Sekunden vor der Rangverkündigung von einem Offiziellen mitgeteilt wurde, dass aufgrund eines Übermittlungsfehlers noch eine zusätzliche Torberührung zu seiner Fahrzeit addiert werde. Kurt verlor damit zwei Plätze und die Medaille. „Ich war unglaublich enttäuscht. Prag ist in diesem Jahr der am besten besetze Weltcup überhaupt. Ich wäre nach meinen konstanten Leistungen an diesem Wochenende so gerne auf dem Podest gestanden“, sagt der Kajakfahrer enttäuscht. Dennoch bewies der Gesamtweltcup Zweite von 2007 am vergangenen Wochenende, dass auch dieses Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist.
Im Kampf um die Olympia-Qualifikation realisierte Mike Kurt sein Bestresultat. Wer nach Peking darf, wird aber erst nach dem nächsten Weltcup-Rennen am 28./29. Juni in Ljubljana entschieden.
Prag. Weltcup. Männer. Kajak-Einer. Slalom:
1. Fabien Lefèvre (Fr) 172,56. 2. Eric Pfannmöller (De), 174,23. 3. Lukas Kubrican (Tsch). - Ferner die Schweizer: 5. Michael Kurt (Wiedlisbach) 176,72. 9. Moritz Lüscher (Muttenz) 186,52. -- Im Halbfinal ausgeschieden, 11. Mathias Röthenmund (Niederhasli).
Canadier-Einer. Slalom:
1. Tony Estanguet (Fr) 175,50. 2. Robin Bell (Aus) 176,91. 3. David Florence (Gb) 178,39. -- Ferner, im Halbfinal ausgeschieden: 16. Ronnie Dürrenmatt (Grenchen) 93,87. 29. Alain Schirmann Alain (Genf) 97,54.
Frauen. Kajak-Einer. Slalom:
1. Stepanka Hilgertova (Tsch) 192,47. 2. Mandy Planert (De) 193,84. 3. Jana Dukatova (Slk) 195,43. -- Ferner, im Halbfinal ausgeschieden: 25. Nadine Stoffel-Kurt (Bern) 108,59. 26. Nagwa El Desouki (Genf) 109,96. 35. Olivia Byrne-Sutton (Genf) 121,33.
COPYRIGHT by Sportinformation Si
ALL RIGHTS RESERVED WORLDWIDE
Mike Kurt verteidigt seinen Titel!
Montag, 19. Mai 2008
Kanuslalom-Schweizermeisterschaft bei Genf am Sonntag, 18. Mai 2008
An der Kanuslalom-Schweizermeisterschaft in Etrembières(Fr) bei Genf
verteidigte der Vorjahressieger Mike Kurt erfolgreich seinen Titel in den
Elite-Kategorien.
Der Wiedlisbacher Mike Kurt setzte sich in der hart umkämpften Klasse der
Einerkajak mit einem Vorsprung von über fünf Sekunden überlegen durch. Eine
Woche nach seinem durchzogenen Abschneiden an den Europameisterschaften im
polnischen Krakau (3. Rang Mannschaft/ 16. Rang Einzel), konnte Kurt
erneut zu seiner guten Form finden und seinen insgesamt siebten
Schweizermeistertitel bei den Herren gewinnen. Im Hinblick auf die kommenden
Qualifikationswettkämpfe für die Olympischen Spiele in Peking war dieser
deutliche Sieg gegen die nationale Spitze für den 28-jährigen eine wichtige
Standortbestimmung. Kurt, welcher wie auch zwei weitere Schweizer
Kajakfahrer die Selektionskriterien von Swiss Olympic bereits erfüllt hat,
muss sich nun an den kommenden Weltcuprennen ab Mitte Juni definitiv für den
einzigen Schweizer Startplatz empfehlen.
Kanu: Slalom-SM in Genf -- Resultate
Etrembières (Fr). Slalom-SM. Männer, Kajak-Einer: 1. Mike Kurt (Solothurn)
162,15; 2. Mathias Röthenmund (Niederhasli) 167,86; 3. Moritz Lüscher
(Basel) 168,15.
Kanadier-Einer: 1. Ronnie Dürrenmatt (Grenchen) 176,13; 2. Alain Schirmann
(Genf) 176,51; 3. Eric Labarelle (Genf) 193,84.
Frauen, Kajak-Einer: 1. Nadine Stoffel-Kurt (Bern) 195,12; 2. Olivia
Byrne-Sutton (Genf) 205,38; 3. Ursula Bürgin (Basel) 224,98.
Erfolgreiche Testrennen von Mike Kurt auf der
EM-Strecke in Krakau/Polen
Montag, 21. April 2008
Drei Wochen vor der Kanuslalom- Europameisterschaft gewann der Wiedlisbacher Kanute Mike Kurt am Wochenende auf der EM-Strecke in Polen die Gesamtwertung des internationalen Kanuslalom-Wochenendes. Obwohl er zweimal den Tagessieg aufgrund von Tor- bzw. Fahrfehlern knapp verpasste, schaffte es Kurt mit dem zweiten und dritten Rang als einziger Athlet, sich an beiden Wettkampftagen auf dem Podest zu platzieren und konnte damit die Gesamtwertung für sich entscheiden. Der Grenchner Kanadierspezialist Ronnie Dürrenmatt blieb hinter den Erwartungen zurück und platziere sich lediglich am Samstag als Neunter unter den besten Zehn. Die Bernerin Nadine Stoffel-Kurt konnte sich im zweiten Rennen auf Platz sieben platzieren und damit zeigen, dass sie langsam wieder an die besten Fahrerinnen herankommt. Die EM in Krakau wird für die Kanadierfahrer und die Damen-Kajaks darüber entscheiden, ob sie überhaupt einen Olympia-Startplatz haben werden. Für die Kajakfaher, welche bereits einen Quotenplatz haben, ist die EM das erste von drei Rennen, wo sie einerseits Top-Ten Niveau zeigen müssen und sich andererseits als bester Schweizer beweisen müssen.
Er reist dem «guten» wasser nach
MZ, Freitag, 18. April 2008
Internationaler Saisonstart der Slalomkanuten
in Slowenie
Montag, 17. März 2008
Podestplatz für
Mike Kurt
Beim ersten Einsatz der Schweizer Slalomkanuten der Saison am 15. März 2008
fuhr der Wiedlisbacher Mike Kurt im international gut besetzten Feld der
Einerkajaks im slowenischen Ljubljana auf einen Podestplatz. Kurt erfüllt
mit seinem 3. Rang auf Anhieb die nationalen Selektionsrichtlinien für die
diesjährige Europameisterschaft und die Weltcuprennen.
Resultate Internationaler Kanuslalom in Ljubljana/Slowenien 15.03.2008:
Einerkajak Herren:
1. Kralj Dejan, Slowenien, 190.64
2. Kauzer Peter, Slowenien, 194.79
3. Kurt Mike, Schweiz, 194.81
Ferner die weiteren Schweizer:
9. Röthenmund Mathias, 206.05
11. Lüscher Moritz, 209.15
12. Bron Cedric, 210.00
16. Bandelier Guillaume, 216.58
29. Chabbey Adrien, 327.03
Einerkanadier Herren:
1. Savsek Benjamin, Slowenien, 210.97
2. Zakrajsek Jost, Slowenien, 216.19
3. Fuchs Leopold, Österreich, 219.32
Ferner die Schweizer:
4. Schirmann Alain, 223.50
6. Duerrenmatt Ronnie, 232.46
10. Borra Luca, 300.06
Einerkajak Damen (ohne ausländische Beteiligung):
1. El-Desouki Nagwa, Schweiz, 272.83
2. Byrne-Sutton Olivia, Schweiz, 278.81
3. Stoffel-Kurt Nadine, Schweiz, 284.50
Link zur offiziellen Rangliste:
Im eigenen Kanu nach Peking
Solothurner Tagblatt, Dienstag, 5. Februar 2008
Auftritt im Sport Aktuell
Montag, 28. Januar 2008
Kurz vor dem Abflug ins Trainingslager in Australien hat Mike am Dienstag, 29. Januar 2008 ein Auftritt im Sport Aktuell am 22.20 Uhr auf SF 2.
Link:SF2 TV Programm
Kein Start am Australian Open
Montag, 21. Jan. 2008
Bereits am kommenden Wochenende (25/26. Januar) findet in Sydney mit dem Australian Open der erste internationale Wettkampf der Saison 2008 statt.
Mike Kurt, welcher letzte Woche von einem Trainingslager in Südafrika zurückgekehrt ist, verzichtet auf die Teilnahme am Preisgeldrennen auf der Olympiastrecke von 2000. Kurt testet momentan sein neu entwickeltes Wettkampfboot „Instinct“ () und reist erst am 31. Januar in ein Trainingslager nach Australien.
Live Resultate und Bilder des Australian Open unter:
Mike ist auch im World Ranking weiterhin
unter den "Top Ten" der Welt
Montag, 22. Oktober 2007
Ende Saison ist Mike Kurt zweiter im Gesamtweltcup und trotz der enttäuschenden WM auch im World Ranking als Achter immer noch unter den "Top-Ten" der Welt.
Aktuelles World Ranking (Stand Oktober 2007):
1 GRIMM Alexander GER
2 PFANNMOELLER Erik GER
3 DOERFLER Fabian GER
4 KAUZER Peter SLO
5 SAJBIDOR Jan SVK
6 BILLAUT Julien FRA
7 PARSONS Scott USA
8 KURT Michael SUI
9 MOLMENTI Daniele ITA
10 WALSH Campbell GBR
Ferner die weiteren Schweizer:
41 ROETHENMUND Mathias SUI
71 LUSCHER Moritz SUI
78 CHABBEY Adrien SUI
86 BRON Cedric SUI
144 BANDELIER Guillaume SUI
ICF World Ranking 2007.pdf
Gesamtweltcup 2007 (Top Ten):
1 DORFLER, Fabian GER
2 KURT, Michael SUI
3 GRIMM, Alexander GER
4 WALSH, Campbell GBR
5 PFANNMOELLER, Erik GER
6 PISVEJC, Ivan CZE
7 KAUZER, Peter SLO
8 PARSONS, Scott USA
9 OBLINGER, Helmut AUT
10 KRALJ, Dejan SLO
ICF SLALOM RACING WORLD CUP
SERIES RANKING 2007.pdf
WM 2007 in Brasilien: 50, and I`m out.
Donnerstag, 27. September 2007
By Mike
Heute wende ich mich ausnahmsweise direkt an euch. Ich bin nun wieder zurück in der Schweiz. Wie mittlerweile wohl allgemein bekannt ist, sind die Weltmeisterschaften nicht ganz nach meinen Vorstellungen verlaufen. Eigentlich sogar überhaupt nicht. Zumindest mein Resultat ist desolat. Tatsächlich bin ich aber entgegen der Pressemeldung nicht disqualifiziert worden, sondern ich habe 50 Strafsekunden erhalten, wie das in unserem Sport üblich ist, wenn man ein Tor verpasst. Das macht für mich persönlich zwar nicht wirklich einen Unterschied, muss hier aber noch erwähnt werden.
Ich bin erwartungsgemäss enttäuscht über dieses Resultat und wie es zustande gekommen ist. Ich habe mir als Zweiter im Gesamtweltcup 2007 eigentlich berechtigte Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung machen können. Dies hauptsächlich deshalb, weil es mir die letzten rund 14 Monaten gelungen ist, international sehr konstant mit den Besten mithalten zu können und in dieser Zeit immerhin fünf Medaillen an grossen Wettkämpfen zu sammeln (WC, Vor-WM, Studenten-WM, Int. C-Rennen). Dementsprechend sind natürlich aber auch die Erwartungen gestiegen.
Enttäuscht bin ich aber hauptsächlich auch davon, dass es mir nicht gelungen ist, die unglaublich harte Arbeit nach meiner Verletzung (siehe News) im unmittelbaren Vorfeld der WM in ein entsprechendes Resultat umzuwandeln. Fünf Tag vor dem Start zur WM konnte ich meine rechte Hand nicht ballen bzw. kein Paddel in der Hand halten. Ein Tag vor den Qualifikationsläufen hatte ich auf dem Flachwasser beim Belasten so viel Schmerzen beim Paddeln, dass ich nach kurzer Zeit das Training abbrechen musste. Nur einen Tag später fahre ich in der Qualifikation im zweiten Lauf die zweitschnellste Laufzeit des Tages...
Nachdem ich 13 Tage standhaft daran gearbeitet habe, wieder auf dem körperlichen Niveau wie bei meiner Anreise zu sein, war ich am letzten Samstag beim Start zum Halbfinal bereit für ein Spitzenresultat. Die Einstellung, die Fahrweise, ja sogar die Fahrzeit haben trotz den misslichen Umständen meinen Vorstellungen entsprochen (dies war beispielsweise an der WM in Sydney 2005 nicht der Fall). Aber ich habe das Tor 14 verpasst. Gut, wer sich nun vorstellt, ich sei fünf Meter neben dem Tor vorbeigefahren, dem muss ich sagen, dass ich mich eigentlich genau auf der von mir vorgesehenen Ideallinie befand. Irgendwie habe ich aber das Tor weggestossen und mein Kopf hat sich (anscheinend) ein paar Zentimeter auf der falschen Seite der Torstange befunden. Ob das nun ein kontroverser Entscheid war oder nicht, auf diese Debatte lasse ich mich nicht ein. Auf dem Video ist es nicht ersichtlich, ob der Kopf nun wirklich nicht vollständig im Tor war. Eines weiss ich aber bestimmt, für Emotionen sorgte der Entscheid allemal. Gleichzeitig werde ich nun auch nicht über Erfolgs- bzw. Misserfolgsfaktoren spekulieren, dazu vielleicht mehr in einem Jahr-).
Im Hinblick auf Peking bleibt aber auch die Erkenntnis, dass es einigen anderen Medaillen-Kandidaten ähnlich erging: Billaut, Pfanmöller, Grimm oder auch Kauzer verpassten den Final ebenfalls und waren kaum mit ihren Leistungen zufrieden. Wer mich kennt, der weiss aber, dass es mich nicht sonderlich glücklich macht, meine eigene Leistung aufgrund Misserfolge anderer Athleten zu bewerten. Aber es zeigt eben auch auf, wie wenig in unserem Sport über Sieg oder Niederlage entscheidet. Abschliessend gibt es in Bezug auf die Olympischen Spiele aber doch noch einen sehr positiver Punkt zu erwähnen: Die Schweizer Kajaks konnten sich (im Gegensatz zu den Schweizer Damen und Kanadierfahrer) dank dem guten 14. Platz von Mathias zumindest direkt einen Olympia-Quotenplatz holen. Am letzten Wochenende habe ich im Bezug auf eine WM-Medaille zwar ein Gefecht verloren, aber die Schlacht um Olympia-Edelmetall noch lange nicht -) to be continued...
WM-Medaillenfavorit muss pausieren
Freitag, 14. September 2007
Fünf Tage vor dem Beginn der Kanuslalom Weltmeisterschaften in Brasilien ist noch immer ungewiss wann der Kajakfahrer Mike Kurt seine Wettkampfvorbereitungen lieder aufnehmen kann. Die grösste Schweizer Medaillehoffnung stürzte bereits am vergangenen Dienstag im Training auf einen Stein und verletzte sich dabei an der Hand. Seither kann der Gesamtweltcup Zweite der aktuellen Saison nicht mehr trainieren. Die Teilnahme an den Qualifikationsläufen am kommenden Mittwoch sollte aber normalerweise nicht gefährdet sein.
Mike Kurt in Brasilien
Donnerstag, 13. September 2007
Mike Kurt ist seit einigen Tagen in Brasilien um sich auf die kommenden Weltmeisterschaften vorzubereiten. Nach seinem zweiten Rang an den Vor-Weltmeisterschaften im März, strebt der Zweite im diesjährigen Gesamtweltcup erneut eine Medaille an.
Programm:
Mittwoch, 19.09.2007: Qualifikation
Samstag, 22.09.2007: Finalläufe
Weitere Infos:
Ein Jahr vor den Olympischen Spielen schnuppert
Mike Kurt Olympia-Luft
Vor-Olympische Spiele in Peking:
Exakt ein Jahr vor den Olympischen Sommer Spielen in Peking starten heute Donnerstag auf der künstlichen Wildwasserstrecke im Stadtteil Shunyi die Vor-Olympischen Testwettkämpfe der Kanuslalom-Kanuten. Mit am Start sind auch die momentan besten Kanuten der Schweiz, der Kajakfahrer Mike Kurt und der Kanadierfahrer Ronnie Dürrenmatt.
Seit gut einer Woche sind der Wiedlisbacher Mike Kurt und der Grenchner Ronnie Dürrenmatt zusammen mit einer kleinen Delegation des Schweizerischen Kanuverbandes nun bereits in China und trainieren auf der Olympiastrecke von Peking. Das Ziel der Reise in das Reich der Mitte ist es, dass die Athleten erste Eindrücke davon erhalten, was sie exakt in einem Jahr an den Olympischen Spielen erwarten könnte. "Es geht primär darum, die Olympiastrecke und die klimatischen und kulturellen Verhältnisse vor Ort kennen zu lernen", meint Kurt. " Jeder Wildwasserkanal auf der Welt ist komplett anders, weshalb es sehr wichtig ist dass wir vor Olympia möglichst viele Trainings auf der Strecke absolvieren können", unterstreicht Kurt die Wichtigkeit der Teilnahme am Test-Event in China. Zudem gilt es für die Kanuten, sich bereits jetzt auf die teilweise extremen klimatischen Bedingungen und die chinesische Ess- und Lebenskultur einzustellen.
Perfekte Olympiastätte
Nach einer Woche Training sind sich Dürrenmatt und Kurt einig; die Olympia-Anlage im Aussenbezirk Shunyi ist eine der besten der Welt. Kaum eine Wildwasserstrecke ist anspruchsvoller und fordert den Wildwasserkanuten mehr ab, dazu kommt eine bereit jetzt perfekt gestaltete Umgebung. "Im Gegensatz zu Athen ist der Kanukanal und die Umgebung drum herum in Peking bereits ein Jahr vor Olympia komplett fertig gestellt", macht Dürrenmatt einen Vergleich zur Olympiastätte vor vier Jahren in Athen. " Zudem kommt dazu, dass das hier am Rande von Peking entgegen den Medienberichten auch die Wasser- und Luftqualität erstaunlich gut sind", spricht Dürrenmatt die laufenden heftigen Diskussionen um die Umweltverschmutzung in Peking an. So erlebten die beiden Spitzenkanuten die Stadt bisher nur von ihrer positiven Seiten. "Obwohl ich das Gefühl habe, dass die Organisatoren um jeden Preis versuchen uns nur die positiven Seiten der Stadt zu zeigen, bin ich trotzdem sehr erstaunt wie betont sauber und gepflegt sich Peking ein Jahr vor Olympia zeigt", sagt Kurt der bereits vor fünf Jahren an einem Weltcuprennen in China teilnahm. "Zudem spürt man bereits jetzt eine unglaubliche Olympia-Euphorie in der Bevölkerung", stellt Kurt beeindruckt fest.
Vor- Olympische Wettkämpfe starten heute
Die sportlichen Resultate am heute beginnenden vor-olympischen Testwettkampf stehen angesichts der anstehenden Weltmeisterschaft im September in Brasilien zwar nicht im Vordergrund, aber die beiden Olympiakadermitglieder wollen ein Jahr vor dem Grossereignis in China dennoch eine gute Leistung zeigen. " Klar befinden wir uns eigentlich mitten in der Trainingsvorbereitung auf die Weltmeisterschaft, an der dann auch die Olympia-Startplätze vergeben werden, aber glücklicherweise sind ja fast alle Top-Favoriten auf eine WM-Medaille ebenfalls hier in Peking am Start. Dadurch dient uns dieser Wettkampf als ein letzter Gradmesser vor der WM", sagt Kurt, der den Gesamtweltcup 2007 auf dem zweiten Rang beendet hat. Der Kanadier-Spezialist Dürrenmatt sieht das ähnlich;" Die weite Reise nach China kurz vor der Weltmeisterschaft im September ist sicherlich für die unmittelbaren Wettkampfvorbereitung nicht optimal, aber im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2008 sind die Erfahrungen des Aufenthalts hier in China unglaublich wertvoll." Erfahrungen, welche die beiden Kanuten hoffentlich in 365 Tagen in Form von Olympia-Medaillen umsetzen können.
Vor-Olympische Wettkämpfe in Peking (Shunyi):
Programm:
Donnerstag, 17. August: Qualifikation Einerkajak und Einerkanadier
Freitag, 18. August: Halbfinal und Final der Einerkajak und Einerkanadier
Mike Kurt gewinnt die Bronzemedaille am
Weltcup-Final in Augsburg und ist damit Zweiter im Gesamtweltcup 2007
Dienstag, 17. Juli 2007
Kanuslalom Weltcupfinal:
Mit dem zweiten Platz im Gesamtweltcup 2007 kann Mike Kurt seinen bisher
grössten internationalen Erfolg in seiner Karriere feiern. Nach seinem vierten Platz 2002 erreicht Kurt in dieser Saison als erster Schweizer
Kajakfahrer überhaupt einen Podestplatz im Gesamtweltcup. Der Kanadierfahrer
Ronnie Dürrenmatt zeigt zum Abschluss der Weltcupsaison mit einem sechsten
Platz ebenfalls eine überzeugende Leistung.
Der 27- jährige Kanute Mike Kurt sicherte sich mit seinem dritten Rang am
Wochenende in am Weltcupfinale in Augsburg definitiv den zweiten Schlussrang
im Gesamtweltcup. Dabei verpasste er seinen ersten Weltcupsieg in seiner
Karriere nur knapp. Kurt lag nach dem Halbfinale mit fast einer Sekunde
Vorsprung in Führung, musste sich aber mit einem nicht ganz optimalen
Finallauf noch von den beiden Deutschen Lokalmatadoren Alexander Grimm und
Erik Pfännmöller schlagen lassen.
Den Grundstein für seine erfolgreiche Weltcupsaison legte Kurt mit dem
zweiten Platz an der Vorweltmeisterschaft im Brasilianischen Foz do Iguaçu
bereits in diesem März. Nach einer verpatzten Europameisterschaft im Juni
konnte sich Kurt in den vergangenen Wochen im Weltcup von Woche zu Woche
steigern und zeigte eine sehr konstante Leistung. Bereits vor einer Woche im
Slowenischen Tacen verpasst er mit dem vierten Rang eine Medaille nur knapp.
Das er aber ausgerechnet in Augsburg zum ersten Mal in dieser Saison auf das
Weltcup-Podest gefahren ist, bedeutet dem Wiedlisbacher sehr viel: "Augsburg
ist das absolute Klassikerrennen im Weltcupzirkus, sozusagen das Laberhorn
der Kanuten", zieht Kurt einen Vergleich zum Skisport. "Das ich es als
erster Schweizer Kajakfahrer schaffte auf der Olympiastrecke von 1972 eine
Weltcupmedaille zu holten, bedeutet mir sehr viel, zumal es jeweils das am
besten besetzte Weltcuprennen der Saison ist", sagt Kurt weiter. Seit dem Mannschaftsweltmeistertitel im Jahr 2003 in Augsburg hat er sowieso ein
besonderes Verhältnis zu dieser Strecke. Dass Kurt ein Jahr vor den
Olympischen Spielen offiziell wieder zu den besten drei Kanuten der Welt
gehört freut das Olympiakadermitglied sehr: "Ich fühle mich in einer
ausgezeichneten Form und schaue nun zuversichtlich auf die kommenden
Weltmeisterschaften in Brasilien im September".
Ronnie Dürrenmatt mit solider Leistung ins Final
Der Kanadierfahrer Ronnie Dürrenmatt zeigte am vergangenen Wochenende zum
Abschluss der Weltcupsaison eine solide Leistung. Der Grenchner platzierte
sich im Weltklassefeld auf dem ausgezeichneten sechsten Rang. Trotzdem
konnte der 28-jährige im Gesamtweltcup nie um die Entscheidung um die
vordern Platzierungen mitreden. "Ich bin sehr froh, dass ich die
Weltcupserie mit einer Spitzenplatzierung abschliessen kann und so viel
Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft getankt habe", stuft der Grenchner
seine Leistung ein. " Die Vorweltmeisterschaft in Brasilien und das erste
Weltcuprennen in Prag liefen nicht nach meinen Vorstellungen, deshalb war es
für mich eine Spitzenplatzierung in der Gesamtwertung ausser Reichweite
geraten", analysiert Dürrenmatt. Dennoch konnte Dürrenmatt an den letzten
zwei Weltcuprennen zeigen, dass er momentan mit den besten zehn
Kanadierspezialisten der Welt mithalten kann.
Peking ruft
In drei Wochen fliegen Kurt und Dürrenmatt nun an die Vor-Olympischen Spiele
in Peking. Genau ein Jahr vor den Spielen wird ein Testwettkampf auf der Olympiastrecke von 2008 durchgeführt. Die Möglichkeit ein erstes Mal
Olympialuft in China zu schnuppern wollen sich die beiden
Olympiakadermitglieder nicht entgehen lassen. "Die gesamte Weltelite misst
sich ein erstes Mal auf der künstlichen Wildwasserstrecke in China, da wollen wir natürlich auch mit dabei sein", erklärt Mike Kurt.
Mike Kurt fährt auf Rang 4, Ronnie Dürrenmatt erreicht den Final
Montag, 9. Juli 2007
Am zweiten Weltcuprennen der Saison in Tacen (Sln) verpasste der Kajakfahrer Mike Kurt einen Podestplatz nur um 0,13 Sekunden. Kurt lag nach dem Halbfinale auf dem sechsten Rang und konnte sich im Finale trotz zwei Strafpunkten noch auf den vierten Platz vorschieben. Der Wiedlisbacher behält sich mit seinem Resultat eine gute Ausgangslage für den Gesamtweltcup vor, ärgert sich aber gleichzeitig über die verpasste Chance für einen Podestplatz. "Mein Finallauf war von der Linie her nicht perfekt und ich habe zudem sogar noch eine Torstabberührung gemacht", analysiert Kurt seinen Lauf. "Ich bin zufrieden mit dem Resultat, aber am Wochenende wäre definitiv mein erster Weltcupsieg in Reichweite gelegen", stellt Kurt fest. Vor vier Jahren konnte der heute 27- jährige mit dem dritten Rang auf der gleichen Strecke seinen damals ersten Podestplatz in einem Weltcuprennen feiern.
Der Kanadierfahrer Ronnie Dürrenmatt lag nach dem Halbfinal mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf den Führenden auf dem aussichtsreichen zweiten Platz. Dürrenmatt startete gut in seinen Finallauf, verpasste aber im Mittelteil der Strecke ein Tor und landete damit auf Rang 10. "Es macht Freude, wieder schnell Boot zu fahren", fasst der Grencher seine Leistung im Halbfinale zusammen. "Ich fühlte mich nach meinem zweiten Rang im Halbfinale nicht besonders nervös und startete gut in meinen Finallauf", so Dürrenmatt. "Weshalb ich im mittleren Teil der Strecke plötzlich neben und nicht im Tor stand, kann ich mir nicht erklären", sagt der Kanadierspezialist ernüchtert. Trotzdem erreichte er mit seinem Finalplatz die WM-Qualifikation.
Genauso wie Dürrenmatt erfüllte am Wochenende auch der Zürcher Mathias Röthenmund (Rang 12) und die Genferin Nagwa El Desouki (Rang 16) die Selektionskriterien für die WM in Brasilien im kommenden September. Bereits am vergangenen Wochenende am Weltcup in Prag haben sich Olivia Byrn-Sutton und Mike Kurt für die Titelwettkämpfe qualifiziert.
Tacen (Sln). Kanu-Weltcup. Resultate.
Männer.
Kajak-Einer: 1. Jure Meglic
(Sln) 181,71 2. Scott Parsons (USA) 183,76. 3. Fabian Dörfler (De) 184,03.
4. Mike Kurt (Wiedlisbach) 184,16. --
Ferner die weiteren Schweizer: 12.
Mathias Röthenmund (Zürich) (im Halbfinal ausgeschieden). 44. Adrien Chabbey (Genf)(in der Qualifikation ausgeschieden).
Canadier-Einer: 1. Michal Martikan (Slk) 197,20. 2. Dejan Stevanovic (Sln) 198,58. 3. Nico Bettge (De) 199,68. --
Ferner: 10. Ronnie Dürrenmatt
(Grenchen) 415,17. 38. Alain Schirmann (Genf) (im Halbfinale ausgeschieden).
Frauen. Kajak-Einer: 1. Mandy Planert (De) 199,56. 2. Jana Dukatova (Slk) 200,88. 3. Stepanka Hilgertova (Tsch) 208,57. --
Ferner: 16. Nagwa El-Desouki (Genf) (im Halbfinal ausgeschieden) 29. Olivia Byrne-Sutton
(Genf) (im Halbfinal ausgeschieden)
Die Geschwister Kurt sind erneut Schweizermeister
Dienstag, 26. Juni 2007
Kanuslalom-Schweizermeisterschaft in Worblaufen 24.06.2007
Am Wochenende fand auf der Aare in Worblaufen bei Bern die Kanuslalom Schweizermeisterschaft statt. Dabei konnten Mike Kurt und Nadine Stoffel-Kurt ihre Titel vom letzten Jahr Ihre Titel verteidigen.
Bei den Einerkajaks gewann der Wiedlisbacher Mike Kurt die Elite-Kategorie mit fast sieben Sekunden Vorsprung überlegen. Damit sicherte sich Kurt seinen insgesamt sechsten Elite-Titel im Einzel in seiner Karriere. Nur eine Woche nach seinem Aus im Halbfinale an den Europameisterschaften in Liptovsky Mikulas war dieser Erfolg für Kurt sehr wichtig. "Ich habe meine Niederlage an der EM intensiv analysiert und konnte nun heute die richtige Antwort geben", stellt Kurt nach seinem Wettkampf sichtlich befreit fest. "Damit konnte ich viel Selbstvertrauen für die Weltcupwettkämpfe am nächsten Wochenende in Prag tanken", fasst er weiter seine gute Leistung am Wochenende zusammen.
Für eine kleine Sensation sorgte die ehemalige Spitzenfahrerin Nadine Stoffel-Kurt. Seit zwei Jahren hat die Schwester von Mike Kurt ihre internationale Karriere beenden und nimmt nur noch an nationalen Wettkämpfen teil. Wie bereits im letzten Jahr gewann die 30-Jährige den Schweizermeistertitel in der Elite-Kategorie der Frauen und liess auch Mitglieder des aktuellen Nationalteams hinter sich. Angesprochen auf ein mögliches Comeback im internationalen Zirkus winkt sie jedoch ab: "Klar habe ich noch Freude am Training und am Kanusport ganz allgemein, aber um auch international wieder mitmischen zu können, fehlt mir neben Beruf und Privatleben einfach die Zeit und die Motivation". Vielmehr will sich die in Bern lebende Sport- und Ernährungswissenschaftlerin auch künftig auf sportliche Einsätze in der Schweiz beschränken.
Kanu: Slalom-SM in Worblaufen -- Resultate
Worblaufen BE. Slalom-SM. Männer, Kajak-Einer: 1. Mike Kurt (Wiedlisbach) 209,88. 2. Mathias Röthenmund (Niederhasli) 216,24. 3. Moritz Lüscher (Basel) 216,70. -- Kanadier-Einer: 1. Ronnie Dürrenmatt (Grenchen) 239,02. 2. Alain Schirmann (Genf) 261,31. 3. Adrien Chabbey (Genf) 286,60. -- Kanadier-Zweier: 1. Ueli Matti/Peter Matti (Bern) 260,82. 2. Martiel Chabbey/Ludovic Boulesteix (Genf) 355,13. 3. Simon Werro/Craig von Schulthess (Biel) 421,45.
Frauen, Kajak-Einer: 1. Nadine Stoffel-Kurt (Bern) 272,97. 2. Ursi Bürgin (Basel) 275,91. 3. Priscille Duruz (Lausanne) 295,28.
Kein Finalplatz für die Schweiz an der Kanuslalom-EM 07
Mittwoch, 20. Juni 2007
Das Wettkampfwochenende an den Europameisterschaften im slowakischen Liptovsky Mikulas fing für die Schweizer Kanuten viel versprechend an. Mike Kurt konnte wie gewohnt überzeugen und landete im Feld der besten Kajaks in der Qualifikation auf dem guten vierten Rang. Der momentan erfolgreichste Einerkajak der Schweiz paddelt ruhig und sicher ins Halbfinale und schuf sich damit eine optimale Ausgangslage für die Halb- und Finalläufe vom vergangenen Sonntag. Die weiteren Schweizer Kajaks platzierten sich auf den Rängen 16 (Mathias Röthenmund ) und 38 (Moritz Lüscher) erwartungsgemäss ebenfalls unter den besten 40 Booten Europas.
Mit Rang 38 qualifizierte sich Ronnie Dürrenmatt am Donnerstag zwar äusserst knapp für die Halbfinals der Einerkanadier, der Grenchner liess jedoch mit seiner Fahrt teilweise aufblitzen, dass er für das Halbfinale noch deutlich Steigerungspotenzial gehabt hätte. Sein Ziel, eine Platzierung unter den besten Sechs erschien trotz seiner Schwierigkeiten in der Qualifikation durchaus als realistisch.
Der Anfang vom Ende
Bereits beim Teamwettkampf vom Freitag erlitt die Schweizer Mannschaft aber einen argen Dämpfer. Beim Mannschaftswettkampf der Einerkajaks rammte der junge Basler Kanute Moritz Lüscher Teamleader Mike Kurt im zweiten Lauf mit seinem Boot in einem Aufwärtstor so unglücklich, dass Kurts Paddel zerbrach und dieser seinen Lauf abbrechen musste. Damit wurde das Schweizer Team (Weltmeister 2003, Europameister 2004) disqualifiziert und schied aus der Entscheidung aus.
Einen Tag später, im Halbfinal der Einerkanadier, wollte Ronnie Dürrenmatt seine bescheidene Leistung aus der Qualifikation wieder gut machen. Dies gelang ihm auch bis Tor 16 (von insgesamt 22). Dürrenmatt konnte nach einer soliden Startphase die Ideallinie nicht halten und verlor bei zwei Torkombinationen wertvolle Zeit. Dazu kam eine Torberührung und damit zwei Strafsekunden. Dürrenmatt schied auf Rang 22 bereits im Halbfinal klar aus. "Ich bin grundsätzlich schnell genug, um ins Finale zu fahren", war die einzige positive Erkenntnis des EM-Siebten von 2006 nach seinem Lauf. "Ich muss aber einfach die kleinen Fahrfehler eliminieren und ein Lauf bis ins Ziel runterkriegen", stellte das Mitglied des Olympiakaders gleichzeitig fest. Besser als Dürrenmatt erging es dem für den Kanuclub Genf startenden Kanadierfahrer Alain Schirmann. Der 24-Jährige sorgte für sein bisher bestes internationales Resultat und konnte sich überraschend auf den zwölften Rang vorschieben. Damit verpasste er den Finaleinzug der besten zehn Einerkanadier nur um wenige Hundertstel-Sekunden.
Erinnerungen an Athen
Dass der Kajakfahrer Mike Kurt in der letzte Zeit im mentalen Bereich Vorschritte gemacht hat, liegt angesichts seiner sehr konstanten Top-Resultate auf der Hand. Bis am vergangenen Sonntag verfehlte Kurt seit fast einem Jahr keinen Final an einem Grossanlass mehr und gewann zudem während der gleichen Zeit insgesamt sechs Medaillen an internationalen Wettkämpfen. Das schafften auch international nur ganz wenige Athleten. Am Sonntag kam sich der Wiedlisbacher aber wieder fast vor als wäre er drei Jahre an die Olympischen Spiele in Athen zurückversetzt worden: "Tatsächlich gibt es Parallelen zwischen dem Rennverlauf von Athen und von Liptovsky", so der sichtlich enttäuschte Mike Kurt. "Ich startete auch in der Slowakei nach einer sehr guten Leistung in der Qualifikation gut in den Halbfinal, konnte aber nach einem Fahrfehler nicht wieder auf die Ideallinie zurückfinden und verlor bis zum Schluss viel Zeit", analysiert Kurt. "Ich dachte eigentlich, ich hätte solche Situationen mittlerweile im Griff, aber vielleicht war heute halt einfach wirklich nicht mein Tag". Medaillenfavorit Kurt landete auf dem sehr enttäuschenden 31. Rang. Die anderen Schweizer Kajakfahrern konnten mit dem Rang 22 (Röthenmund) und Rang 38 (Lüscher) die Leistungsbilanz der Schweizer auch nicht wirklich aufbessern.
Blick nach vorne
Die Schweizer Kanuten haben in den nächsten Wochen aber viele Gelegenheit ihren Patzer wieder gut zu machen. Bereits am nächsten Wochenende findet im Bern die Schweizermeisterschaft statt. Danach reist das Schweizer Team an die Weltcuprennen in Prag, Ljubljana und Augsburg. Bis zur alles entscheidenden Quotenplatzvergabe für Peking 2008 an der Weltmeisterschaft in Brasilien im September 2007, bleibt für Kurt und Dürrenmatt also noch genügend Zeit, um sich wieder positiv in Szene zu setzen.
Vierter Rang für Mike Kurt in der Qualifikation - Alle anderen Schweizer ebenfalls weiter
Freitag, 15. Juni 2007
Kanuslalom Europameisterschaften in Liptovsky Mikulas
14.6. -17.6.2007:
Tag 1:
Qualifikationsläufe für den Halbfinal vom Wochenende
Am ersten Tag der Kanuslalom Europameisterschaften im slowakischen Liptovsky Mikulas fanden die Qualifikationsläufe für die Halbfinals statt. Alle Schweizer Boote konnten sich für ihre Halbfinals der besten 40 Boote qualifizieren und kämpfen am Samstag (Kanadiereiner) und Sonntag (Kajakeiner) um den Finaleinzug der besten zehn Athleten. Mit seinem vierten Rang bei den Kajakeiner konnte der Wiedlisbacher Mike Kurt bereits in der Qualifikation überzeugen.
Aufgrund starker Gewitter konnte der vorgesehen Wettkampfplan der Kanuten am Donnerstagnachmittag nicht eingehalten werden. Die Organisatoren schätzten die Gefahr für die Wassersportler durch Blitz und Donner als zu hoch ein und unterbrachen kurzer Hand die laufenden Wettkämpfe der Kajakeiner.Die Schweizer Kajakfahrer liessen sich von den Verzögerungen aber nicht beirren. Mike Kurt konnte mit den besten Athleten Europas problemlos mithalten und platzierte sich mit zwei soliden Läufen auf dem vierten Rang. Damit schaffte Kurt den Einzug ins Halbfinale vom Sonntag souverän und unterstrich mit seiner Leistung die Ambitionen auf eine Spitzenplatzierung. Die beiden weiteren Schweizer, Mathias Röthenmund (Rang 16) und Moritz Lüscher, (Rang 38) schafften den Einzug in den Halbfinal der besten 40 Kanuten ebenfalls.
Dürrenmatt mit Problemen
Bereits am Donnerstagmorgen kamen die Kanadiereiner zum Einsatz. Ronnie Dürrenmatt, der momentan beste Kanadierfahrer der Schweiz, bekundete im ersten Lauf der Qualifikation ungewohnt grosse Mühe mit dem schwierig ausgesteckten Kurs. Der Grencher verpatzte seinen Lauf komplett und konnte sich nur dank einem soliden zweiten Lauf auf den 36. Rang, und damit ins Halbfinale, retten. Dennoch strebt Dürrenmatt am Finale der Kanadiereiner vom Samstag eine Platzierung unter den besten Zehn an. Dank einer konstante Leistung bleibt der Genfer Kanadierspezialist Alain Schirmann mit dem 23. Rang ebenfalls im Wettkampf.
Kajakeiner Herrn Qualifikation
| 1 |
PFANNMOLLER Erik |
GER |
187.59 |
| 2 |
BILLAUT Julien |
FRA |
188.17 |
| 3 |
AJBIDOR Ján |
SVK |
189.30 |
| 4 |
KURT Michael |
SUI |
189.56 |
Ferner die Schweize
| 16 |
ROETHENMUND Mathias |
SUI |
197.11 |
| 38 |
LUESCHER Moritz |
SUI |
207.56 |
Kanadiereiner Herren
| 1 |
MARTIKÁN Michal |
SVK |
192.32 |
| 2 |
FLORENCE David |
GBR |
200.40 |
| 3 |
BE≈U· Matej |
SVK |
203.88 |
Ferner die Schweizer:
| 23 |
SCHIRMANN Alain |
SUI |
217.75 |
| 36 |
DUERRENMATT Ronnie |
SUI |
233.85 |
Alle Resultate unter
EM Vor-Berichterstattung
Mittwoch, 13. Juni 2007
Kanuslalom Europameisterschaften in Liptovsky Mikulas
14.6. -17.6.2007:
Wichtige Station auf dem Weg nach Peking
Mit den Qualifikationsläufen für die Halbfinals vom kommenden Samstag und Sonntag beginnen diesen Donnerstag in der Slowakei auf der anspruchsvollen künstlichen Kanustrecke von Liptovsky Mikulas die Kanuslalom Europameisterschaften. Nur gerade 14 Monate vor den Olympischen Spielen bilden die Titelwettkämpfe in der slowakischen Tatra ein weiterer wichtiger Höhepunkt der Schweizer Kanuten auf dem Weg nach Peking. Zwar werden die Olympiaquotenplätze der Wildwasserkanuten erst im September an den Weltmeisterschaften in Brasilien vergeben, aber die Europameisterschaften sind im Hinblick auf die Weltmeisterschaften und die Olympiaqualifikation eine sehr wichtige Standortbestimmung für die Slalomspezialisten.
Lediglich fünf Athleten haben die Selektionskriterien des Schweizerischen Kanuverbandes für die Teilnahme an den Europameisterschaften erfüllt. Dennoch reist die Schweizer Nationalmannschaft mit grossen Ambitionen in die Slowakei. Ziele sind mindestens zwei Finalplatzierungen im Einzel, sowie eine Platzierung unter den besten Fünf Nationen Europas mit der Mannschaft der Einerkajaks.
„Top-Athletes“ in guter Form
Die grössten Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung im Schweizer Kanuteam dürfen sich dabei die beiden Olympiateilnehmer von Athen, der Kajakfahrer Mike Kurt (Solothurner Kajakfahrer) und der Kanadierspezialist Ronnie Dürrenmatt (Kanuclub Grenchen), machen. Die beiden Kanuten gehören seit kurzem dem Olympia-Förderungsprojekt „Top-Athletes“ von Swiss Olympic an und qualifizierten sich bereits im vergangenen Jahr an der EM souverän für die Finalläufe der besten zehn Europäer. Kurt und Dürrenmatt konnten zudem beide in der laufenden Saison bereits internationale Spitzenresultate erzielen.
Der Wiedlisbacher Kajakfahrer Mike Kurt feierte in den letzten drei Monaten mit insgesamt vier Podestplätzen an internationalen Wettkämpfen gar den bisher besten Saisonstart seiner Karriere. Unter Anderem entschied Kurt einen internationalen Wettkampf auf der EM- Strecke im April für sich und konnte im März an den Vor-Weltmeisterschaften in Brasilen die Silbermedaille gewinnen. Letzterer Wettkampf galt gleichzeitig als Kontinental-Meisterschaft und ist damit vom Stellenwert her gleich einzustufen, wie eine Europameisterschaft. Dementsprechend möchte Kurt auch an der EM im Final am Sonntag wieder mindestens eine Platzierung unter den besten fünf Einerkajaks erreichen.
Dass mit ihm auch in dieser Saison zu rechnen ist, unterstrich der Grenchner Ronnie Dürrenmatt anlässlich des gut besetzten „Slovak-Open“ vor ein paar Wochen. Der Kanadierfahrer verpasste einen Medaillenplatz gerade mal um 14 Hundertstel und landete hinter den dominierenden Slowaken auf dem guten vierten Platz. Dürrenmatt, der 2006 mit dem siebten Rang an den Europameisterschaften sein bestes Saisonresultat erreichte, strebt am Samstag erneut eine Platzierung im Final der besten zehn Einerkanadier an und möchte sein Resultat vom Vorjahr verbessern. Bei der momentanen engen Leistungsdichte auf internationalem Niveau, ist bei einer Finalplatzierung für den 28-Jährigen alles möglich.
Neue Mannschaftszusammensetzung
Nach den grossen Erfolgen der Schweiz im Mannschaftswettbewerb in den vergangenen Jahren (WM- Gold 2003 und EM-Titel 2004), konnten sich die Schweizer Kanuten in den letzten zwei Jahren an Grossanlässen nicht mehr unter den besten Nationen Europas platzieren. Dies soll sich nun diesen Freitag wieder ändern. Wie bereits an der EM 2006 stösst das 20-jährige B-Kader Mitglied Moritz Lüscher (Rennpaddler Basel) zu den etablierten Mannschaftsfahrern aus dem WM Team 2003, Mike Kurt und Mathias Röthenmund (Wasserfahrverein Zürich), dazu. Lüscher, der bei seiner Nomination für die EM vom Verzicht vom Genfer Adrien Chabbey profitierte, vermochte sich seit seinem ersten Einsatz in der Nationalmannschaft vor einem Jahr stark steigern und kann somit das Team massgeblich verstärken.
Europameisterschafts-Delegation 2007
Folgende Athleten wurden vom Schweizerischen Kanuverband für die Europameisterschaften 2007 aufgeboten:
Einerkajak Herren:
| Mike Kurt |
Solothurner Kajakfahrer |
| Mathias Röthenmund |
Wasserfahrverein Zürich |
| Moritz Lüscher |
Rennpaddler Basel |
Einerkanadier Herren:
| Ronnie Dürrenmatt |
Kanuclub Grenchen |
| Alain Schirmann |
Canoe Club Genéve |
Einerkajak Team:
Kurt/Lüscher/Röthenmund
Programm mit den Eckpunkten mit Schweizer Beteiligung:
Donnerstag 14.6.2007
Qualifikations-Läufe für die Halbfinals der Besten 40 Boote:
10.00-18.30 Qualifikationsläufe der Einerkanadier und Einerkajaks
Freitag 15.6.2007
Mannschaftswettkämpfe:
12.00-18.00 Mannschaftswettkämpfe mit Schweizer Beteiligung bei den Einerkajaks Herren
Samstag 16.6.2007
Halbfinal und Final der Einerkanadier:
10.00-12.30 Halbfinal der Einerkanadier
14.00 -15.00 Final der Einerkanadier
Sonntag 17.6.2007
Halbfinal und Final der Einerkajak:
10.00-12.30 Halbfinal der Einerkajak
14.00 -15.00 Final der Einerkajak
Die Halbfinal- und Finalwettkämpfe am Wochenende werden „live“ auf Eurosport übertragen!
Weitere Infos, Resultate etc. über den Wettkampf auf der offiziellen Homepage der Europameisterschaften 2007:
Weitere Infos unter:
Mike Kurt gewinnt nationale Qualifikation dank Podestplatz
Dienstag, 5. Juni 2007
EM und Weltcup Qualifikationswettkämpfe in Ljubljana/Slowenien:
Mit dem dritten Platz am internationalen Wettkampf vom vergangenen Samstag in Ljubljana/Slowenien qualifiziert sich Mike Kurt am Wochenende definitiv als bestes Schweizer Boot für die Europameisterschaften und den Weltcup 2007.
Der Wiedlisbacher stand am Wochenende zum vierten Mal in dieser Saison auf dem Podest eines internationalen Wettkampfes und kann sich damit gutes Chancen auf eine Spitzenplatzierung an den Europameisterschaften vom 14.06.2007 bis 17.06.2007 in Liptovsky/Slowakei ausrechnen. Dies auch deshalb, weil Kurt im April auf der gleichen Strecke einen stark besetzen internationalen Kanuslalom für sich entscheiden konnte.
Letztes Jahr platzierte sich Kurt an der EM auf dem achten Rang und verpasste eine noch bessere Platzierung nur aufgrund einer Torstabberührung. "Ich bin momentan in einer sehr guten Form. Wenn ich einen guten Tag erwische und mich optimal auf den Wettkampf einstellen kann, ist an der EM alles möglich", zeigt sich Kurt zuversichtlich. Immerhin gewann der Wiedlisbacher beim ersten grossen Saisonhöhepunkt 2007 im März an den Vor-Weltmeisterschaften in Brasilien bereits die Silbermedaille.
Obwohl dieses Jahr klar im Zeichen der Olympia-Qualifikation an den Weltmeisterschaften in Brasilien im September steht, bildet die EM ein weiterer wichtiger Saisonhöhepunkt der Kanuten. An den darauf folgenden drei Weltcuprennen in Prag/Tch (30.06-01.07), Ljubljana/Slo (06.07-08.07) und Augsburg/De(13.07 -15.07) gilt es sich für Kurt mit guten Resultaten definitiv für die Weltmeisterschaften in Brasilien zu qualifizieren.
Europameisterschaften 2007 in Liptovsky Mikulas/Slowakei 14.06.2007-17.06.2007
Die Wettkämpfe werden am Wochenende "live" auf Eurosport übertragen.
Link Europameisterschaften 2007:
Mike Kurt und Ronnie Dürrenmatt gewinnen
die Elite-Kategorie
Montag, 14. Mai 2007
Am zweiten Swiss-Cup-Rennen der laufenden Saison auf dem Doubs im jurassischen Goumois gewinnen die beiden Olympiakadermitglieder Mike Kurt und Ronnie Dürrenmatt ihre Kategorie jeweils souverän.
Nachdem Kurt ein ausgezeichneter Saisonstart an den bisherigen internationalen Wettkämpfen gelungen ist, setzte er sich nun auch auf nationaler Ebene durch. Der Wiedlisbacher gewann das heutige Rennen der Kajakeiner mit beinahe 10-Sekunden Vorsprung und sicherte sich damit weiterhin alle Chancen auf den Gesamtsieg im Swiss Cup 2007. Der Grenchner Kanadierspezialist Ronnie Dürrenmatt verpasste im ersten Lauf ein Tor und musste sich mühsam flussaufwärts zurück kämpfen. Im zweiten Lauf drehte Dürrenmatt aber auf und konnte sich in seiner Kategorie ebenfalls noch auf den ersten Platz vorschieben.
Die Schweizer Kanuten müssen sich nun während den nächsten Wochen anlässlich der internationalen Wettkämpfe in Bratislava (Slowakei) und Laibach (Slowenien) definitiv für das EM- und WM Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft qualifizieren.
Swiss-Cup 2007
Der Swiss Cup besteht aus insgesamt drei über die ganze Saison verteilte, nationalen Kanuwettkämpfen, wobei die Athleten an jedem Wettkampf Punkte sammeln können. Bereits stattgefunden hat Ende März das Swiss-Cup-Rennen in Hüningen bei Basel und an diesem Wochenende der Wettkampf in Goumois. Der Final des Swiss Cup’s findet am 1. und 2. September in Baden statt.
Update der Resultate und Rekorde!
Dienstag, 1. Mai 2007
Unter finden Sie die neusten Resultate und die Schweizer Bestleistungen von Mike Kurt.
Erster und dritter
Rang für Mike Kurt auf
der EM-Strecke 2007
Montag, 23. April 2007
Am internationalen Kanuslalom in Liptovsky Mikulas (Slowakei), konnte der
Wiedlisbacher Kanute Mike Kurt dieses Wochenende einen Sieg und einen
dritten Rang herausfahren und damit seinen 5. internationalen Podestplatz in
Folge erreichen. Auf der Anspruchsvollen künstlichen Kanustrecke in der
Slowakei finden Mitte Juni 2007 die Europameisterschaft im Kanuslalom statt.
Die Nationalmannschaft des Schweizerischen Kanuverbandes hatte in der
Slowakei ein Trainingslager durchgeführt und als Abschluss an diesem
EM-Vorbereitungsrennen teilgenommen. Kurt bewies mit seinen Resultaten, dass
ihm die Strecke in der slowakischen Tatra liegt.
Wettkampf Sonntag:
Einer-Kajak (K1) Herren:
1. Kurt Michael, Schweiz 212.94
2. Kralj Dejan, Slovenien 216.82
3. Hilgert Lubos, Tschechien 220.05
Ferner die weiteren Schweizer:
13. Roethenmund Mathias 225.05
24. Lüscher Moritz 232.91
Einer-Kanadier (C1):
1. Martikan Michal Slowakei 225.98
2. Jezek Stanislav Tschechien 227.31
3. Lipatov Alexandr, Russland 229.95
Ferner die Schweizer:
12. Ronnie Dürrenmatt 237.56
35. Schirmann Alain 263.48
52. Borra Luca 332.44
Wettkampf Samstag:
Einer-Kajak (K1) Herren:
1. Kralj Dejan Slowenien 212.53
2. Polaczyk Grzegorz Polen 214.16
3. Kurt Michael Schweiz 214.32
Ferner die weiteren Schweizer:
5. Roethenmund Mathias 217.05
26. Lüscher Moritz 238.13
Einer-Kanadier (C1):
1. Jezek Stanislav Tschechei 224.32
2. Martikan Michal Slowakei 228.83
3. Takuya Haneda Japan 229.40
Ferner die Schweizer:
8. Ronnie Dürrenmatt 235.12
34. Borra Luca 278.19
43. Schirmann Alain 305.49
2. Rang für Mike Kurt an Kanuslalom
Vor-Weltmeisterschaft in Brasilien
Dienstag, 20. März 2007
Mit einer überzeugenden Leistung hat Mike Kurt die Kanusaison 2007 in
Bralisien eröffnet: An der mit der gesamten Weltelite besetzten
Vor-Weltmeisterschaft in Foz do Iguassu konnte er mit zwei fehlerfreien
Läufen den 2. Rang erkämpfen und musste sich einzig vom Deutschen Fabian
Dörfler schlagen lassen. Das als Pan-amerikanische Meisterschaft
ausgeschriebene Rennen war der Test-Wettkampf für die Weltmeisterschaft im
September 2007, welche auf der gleichen Strecke beim weltgrössten
Wasserkraftwerk Itaipu stattfinden wird und an der die ersten Startplätze
für die olympischen Spiele 2008 in Peking vergeben werden. Aus diesem Grund
hat dieser Wettkampf eine grosse Bedeutung für die Saison 2007/2008. Das
Schweizer-Nationalteam trainiert seit zweieinhalb Wochen in Brasilien hat
mit diesem Resultat bewiesen, dass die Schweiz in diesem Jahr bei der
Vergabe von Olympia-Startplätzen mitreden kann und will.
Reslultatübersicht:
Kanulalom Vor-Weltmeisterschat 2007 in Foz do Iguassu, Brasilien
Einerkajak Herren K1:
1 DOERFLER Fabian GER 183.73
2 KURT Michael SUI 186.53
3 GRIMM Alexander GER 186.90
Im Halbfinal ausgeschieden:
24 ROETHENMUND Mathias SUI
25 LUSCHER Moritz SUI
Einerkanadier Herren C1:
1 ESTANGUET Tony Frau 192.57
2 BETTGE Nico GER 196.22
3 FLORENCE David GBR 196.67
Im Halbfinal ausgeschieden:
24 DUERRENMATT Ronnie SUI
Einerkajak Damen, K1W:
1 55 RIHOSKOVA Marie 208.17 0.00
2 59 BONGARDT Jennifer 209.61
3 54 PAVELKOVA Irena CZE 210.07
Im Halbfinal ausgeschieden:
36 BRYNE-SUTTON Olivia SUI
Zweierkanadier Herren C2:
1 19 VOLF Jaroslav/STEPANEK Ondrej CZE 203.22
2 20 HOCHSCHORNER Pavol/HOCHSCHORNER Peter SVK 205.64
3 17 BRAUD Martin/FORGIT Cedric FRA 211.51
Mike Kurt gewinnt die Silbermedaille an den
Studenten-Weltmeisterschaften
Montag, 11. September 2006
Mit dem 2. Rang an den Studenten Weltmeisterschaften im Polnischen Krakow beendet Mike Kurt eine seiner bisher erfolgreichsten Saisons in seiner Karriere. Die Silbermedaille des Wiedlisbachers ist gleichzeitig auch das bisher beste Resulat eines Schweizers Kanuten an einer Studenten-WM.
Nachdem Kurt an den Weltmeisterschaften in Prag vor ein paar Wochen eine greifbar nahe Medaille aufgrund einer Torberuehrung noch knapp verpasst hatte, konnte er am vergangenen Wochenende in Krakow dank einer konstanten Leistung zum Saisonende doch noch eine Medaille an einem Grossanlass gewinnen.
Der Kanadierfahrer Ronnie Duerrenmatt verpasst aufgrund einiger Torberuehrungen eine Medaillen und landete auf dem sechsten Rang.
Resultate Studenten Weltmeisterschaften Krakau/Polen
Kajakeiner Herren:
1. Ivan Pisvejc Tschchei 209,80/2
2. Michael Kurt Schweiz 214,12/4
3. Daniele Molmenti Italien 215,32/
Ferner im Halbfinal ausgeschieden:
Kanadier Einer Herren:
1. David Florence Grossbritanien 217,87
2. Aleksander Slafkovsky Slowakei 220,64/2
3. Grzegorz Wojs Polen 222,32/0
Ferner:
6. Ronnie Duerrenmatt Schweiz 227,28/10
Sieg beim Heimrennen!
Dienstag, 5. September 2006
Mike Kurt gewinnt auch den Kanuslalom auf dem Emmenkanal . Auf seiner Trainingsstrecke in Derendingen nahm der Wiedlisbacher dem Zweitplazierten Moritz Lüscher über 9 Sekunden ab. Auch im legendären Sprintwettkampf am Sonntagnachmittag gewann Kurt alle drei Läufe.
Nächste Woche schliesst Mike Kurt die Saison mit der Teilnahme an den Studenten Weltmeisterschaften in Krakow (POL) definitiv ab.
Bilder: Resultate:
Die Geschwister Kurt sind
Schweizermeister im Kanuslalom
Montag, 14. August 2006
Am vergangenen Wochenende in Baden, wurden die Geschwister Nadine Stoffel-Kurt und Mike Kurt zum dritten Mal nach 2001 und 2002 gleichzeitig bei den Damen-Elite bzw. bei den Herren Elite Schweizermeister im Kajakeiner.
Während Mike Kurt mit seinem Sieg bei den Kajakeiner Elite in Baden seine Dominanz in diesem Jahr unterstrich und mit dem Gewinn des Schweizermeistertitels diese Saison an allen nationalen- und internationalen Wettkämpfen der beste Schweizer war, kam der Erfolg für Nadine Kurt eher überraschend. Die 29-jährige setzte nach den Weltmeisterschaften 2005 ein Jahr lang mit dem Spitzensport aus und startete erst einige Woche vor der SM wieder mit dem intensiven Training. „Ob ich nun wieder voll auf den Spitzensport setze und versuche mich für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren, entscheide ich Ende Oktober", gibt sich die für die Solothurner Kajakfahrer startende und in Bern lebende Ernährungswissenschaftlerin verdeckt.
Zwar wartet mit der Studenten- Weltmeisterschaften in vier Wochen noch ein grosser Wettkampf auf Mike Kurt, dennoch ist der 26-jährige Wiedlisbacher mit seiner Leistungen bereits jetzt sehr zufrieden. „Obwohl ich den ganz grossen Coup an der WM knapp verpasst habe, konnte ich dieses Jahr eine sehr hohe Konstanz aufweisen, qualifizierte mich für alle wichtigen Finalen und gehöre nun wieder zu den besten Zehn Kanuten der Welt. Mit dem Schweizermeistertitel runde ich diese gute Saison nun ab" erklärt Kurt. Zusammen mit dem ebenfalls für die Solothurner Kajakfahrer startende Roger Stoffel, gewannen Mike Kurt und Nadine Stoffel-Kurt die Silbermedaille im Teamwettbewerb.
Der Grenchner Kanadierspezialist Ronnie Dürrenmatt zeigte eine überzeugende Leistung und dominierte das Rennen in seiner Kategorie klar. Die Fahrzeit des 27-jährigen Kanadierfahrers hätte sogar für die Bronzemedaille am Schweizermeisterschaftsrennen der Kajakeiner gereicht. „Nach der grossen Enttäuschung über meine Leistung an den Weltmeisterschaften vor einer Woche, bin ich über meine guten Läufe sehr erfreut ", hält der Jurist erleichtert fest.
Baden AG. Kanuslalom-SM. Männer. Kajak-Einer: 1. Mike Kurt (Wiedlisbach) 180,54. 2. Matthias Röthenmund (Bülach) 3,24. 3. Moritz Lüscher (Muttenz) 12,80. -- Mannschaften: 1. Kanuclub Genf 232,39. 2. Kanuclub Solothurn 34,09. 3. Kanuclub Basel 51,60. -- Junioren: Guillaume Bandelier (Chevenez) 205,90.
Canadier-Einer: 1. Ronnie Dürrenmatt (Grenchen) 192,79. -- Canadier-Zweier: 1. Martial Chabbey/Ludovic Boulesteix (Genf) 347,02. 2. Philippe Godinat/Olivier Urbain (Courcelon) 147,56. 3. Ralph Rüdisüli/Peter Häberlin (Winterthur) 508,05.
Frauen: 1. Nadine Stoffel-Kurt (Bern) 227,23. 2. Ursi Bürgin (Basel) 16,57. 3. Priscille Duruz (Lausanne) 28,95
Mike Kurt verpasst die Sensation an der Kanu-WM knapp
Montag, 7. August 2006
Nach den Olympischen Spielen in Athen, war Mike Kurt am Wochenede erneut knapp an einer Kanu-Sensation vorbeigepaddelt. Der 26-jaehrige lag nach dem Semifinale auf dem aussichtsvollen siebten Rang. Im Finallauf fuhr Mike Kurt einen unglaublich schnellen Lauf, beruehrte aber im oberen Streckenteil ein Tor. Diese Beruehrung kostete Mike Kurt die Silbermedaille. Dennoch gelang Kurt mit seiner Leistung das beste Einzel-Resultat an einer WM eines Schweizer seit mehr als 20 Jahren. Mike Kurt zaehlt zudem zum Kreise einiger wenigen Kanuten, welche es diese Saison geschafft haben jeweils an der WM, EM und am Weltcup in das Finale zu fahren.Prag. Kanuslalom-WM.
Männer. Kajak-Einer:
1. Stefano Cipressi (It) 202,02.
2. Julien Billaut (Fr) 2,47.
3. Campbell Walsh (Gb) 2,76.
--
Ferner: 6. Mike Kurt (Sz) 4,47.
Mike Kurt im Halbfinal an der WM in Prag
Samstag, 5. August 2006
An den Kanuslalom Weltmeisterschaften in Prag qualifziert sich Mike Kurt als einziger Schweizer Kajakfahrer für das Halbfinale vom Samstag. "Für mich war das einer der härtesten Wettkämpfe in meiner Karriere", zieht Mike Kurt Fazit über den langen Renntag. Kurt klagt seit zwei Tagen über starke Bauchschmerzen und war sich heute Morgen nicht einmal sicher, ob er überhaupt starten kann. "Es ist mental unglaublich schwierig, wenn du am Start stehst und dich einfach schlecht fühlst", erkärt Kurt. Nach einem bescheidenen ersten Lauf, riss sich aber der 26-jährige zusammen und schaffte es dank einem ausgezeichneten zweiten Lauf noch in die besten Zwanzig der Qualifikation. Die Chancen auf einen Spitzenplatz sind damit weiterhin intakt.
1. Walsh Campell GBR 206.95
2. Molmenti Daniele Itl 207.03
3. Polazyk Grzegorz Pol 209.14
19. Kurt Michael Sui 216.18
Ferner in der Qualifikation ausgeschieden:
45. Röthenmund Mathias Sui 226.03
58. Bron Cedric Sui 242.96
Mike Kurt an der Kanuslalom WM in Prag
Montag, 31. Juli 2006
Vom 3. bis zum 6. August finden in Prag die Kanuslalom Weltmeisterschaften statt. Mike Kurt wird seinen ersten Einsatz am Donnerstag (3. August) im Qualifikationsrennen der Kajakeiner haben. Die Finalwettkämpfe werden am Samstag stattfinden. Auf der künstlichen Kanuslalomstrecke von Prag konnte Mike Kurt in der Vergangenheit bereits einige Erfolge feiern. So erzielte er beispielsweise vor zwei Jahren mit einem zweiten Platz das bisher beste Resultat eines Schweizer Kajakfahrers an einem Weltcuprennen. Nach bereits zwei Finalteilnahmen an der EM und am Weltcup in dieser Saison, strebt Kurt in Prag aber primär eine erneute Plazierung unter den "Top Ten" der Welt an.
Trotz der starken Doppelbelastung der letzten Wochen durch die Abschlussprüfungen im Studium und der WM-Vorbereitung, fühlt sich Mike Kurt bereit für die Wettkämpfe. "Klar war die Vorbereitung nicht optimal, aber ich befinde mich trotzdem in einer guten Form", hält der Kajakfahrer optimistisch fest.
Infos und Resultate auf:
Fernsehübertragung auf u.a.auf Europsport:
Radio-Interview mit Mike Kurt
Mittwoch, 19. Juli 2006
Am nächsten Samstag (22.07.06) wird auf Radio 32 zwischen 13 und 14 Uhr anlässlich der Sportsendung "Startschuss" ein Interview mit Mike Kurt gesendet. Mike Kurt wird unter anderem über die WM-Vorbereitung und seine momentane Doppelbelastung Studium/Sport berichten.
Das Interview kann onlline ab dem 22.07.06 im Archiv von Radio 32 runtergeladen werden:
Junioren-WM in Solkan/SLO
Dienstag, 11. Juli 2006
Die Sportler der Schweizer U-18 Nationalmannschaft konnte an den
Junioren-Weltmeisterschaften in Solkan /SLO leider nicht überzeugen. In
ein paar Wochen können sich die Nachwuchsfahrer aber änlässlich der
Europameisterschaften in Notttingham/GB bereits wieder revanchieren.
Junioren-WM Solkan/SLO –
EM Final für Mike Kurt und Ronnie Dürrenmatt
Montag, 3. Juli 2006
Beim ersten grossen Saisonhöhepunkt qualifizierten sich der Kajakfahrer Mike Kurt und der Kanadierfahrer Ronnie Dürrenmatt am vergangenen Wochenende an den Kanuslalom Europameisterschaften in L'Argentière La Besèe souverän für das Finale der besten zehn Kanuten Europas.
Auf der Naturstrecke in den französischen Alpen lag der Kajakfahrer Mike Kurt nach dem ersten Lauf sogar noch auf dem dritten Rang. Der Wiedlisbacher fand im ersten Durchgang im oberen Streckenteil die Ideallinie und lag bis zur Zwischenzeit noch klar vorne. "Ich habe gemerkt, dass ich sehr gut ins Halbfinal gestartet bin und bin deshalb, um eine Torberührung zu vermeiden, im unteren Streckenteil nicht mehr volles Risiko eingegangen", erklärt Kurt seine Fahrt. Dennoch schuf sich Kurt mit seiner Leistung eine ausgezeichnete Ausgangslage für eine Spitzenplazierung im zweiten Lauf.
Im Finallauf startete Mike Kurt trotzt teilweise starken Windböen gut ins Renne und konnte bis zur Zwischenzeit mit den Besten mithalten. Im letzten Streckenabschnitt berührte der Wiedlisbacher aber ein Tor, kassierte zwei Strafsekunden und wurde deshalb auf den achten Schlussrang zurückgeworfen. "Klar bin ich ein bisschen enttäuscht, da deutlich mehr drin gelegen wäre. Mein Ziel war aber ein Finallplatz und das habe ich heute erreicht", sagt Kurt nach seinem Wettkampf. "Ich bin hauptsächlich froh, dass ich zum zweiten Mal in Folge einen sehr starken ersten Lauf gefahren bin und mich damit jeweils für das Finale qualifizieren konnte. Bis zur WM in Prag in vier Wochen muss ich jetzt noch schauen, dass ich auch im zweiten Lauf eine fehlerfreie Leistung zeigen kann", analysierte Kurt seine Leistung.
Bei den Kanadiereiner konnte sich der Grenchner Ronnie Dürrenmatt mit einem siebten Rang im Halbfinale ebenfalls für das Finale qualifizieren. Dürrenmatt, welcher bereits in den Qualifkationsläufen mit dem achten Rang eine sehr ansprechende Leistung gezeigt hat, schien sich auf der Naturstrecke von Argentière wohl zu fühlen. Der 27 -jährige Jurist fand im ersten Lauf trotz eines nicht optimalen Renneinstieges schnell wieder zurück auf die Ideallinie und steigerte sich im mittleren Streckenteil. "Ich habe gespürt, dass ich im zweiten Tor bereits etwas zu tief stand und habe danach voll attackiert", erklärt der Grenchner Kanadierfahrer. Schlussendlich qualifizierte er sich trotz einer zu tiefen Anfahrt auf das letzte Aufwärtstor doch noch für seinen ersten Finallauf in dieser Saison.
Im Finaldurchgang startete Dürrenmatt erneut nicht ganz optimal, steigert sich aber danach kontinuierlich und konnte seinen siebten Rang vom ersten Lauf problemlos verteidigen. "Nach einer durchzogenen Leistung am Weltcup, war diese Finalplazierung für mich unglaublich wichtig", verrät Dürrenmatt erleichtert. "Ich habe gezeigt, dass ich auch an Grossanlässen wieder mit den Besten mithalten kann und dass die Form für die Weltmeisterschaften stimmt", zieht der Grenchner eine positive Bilanz über das Rennwochenende.
Resultate:
L'Argentière la Bessèe (Fr). Slalom-EM. Männer. Kajak-Einer: 1. Fabian Dörfler (De) 211,61. 2. Erik Pfannmöller (De) 212,09. 3. Diego Paolini (It) 212,73. -- Ferner die Schweizer: 8. Michael Kurt 215,50. -- Im Halbfinal ausgeschieden: 36. Moritz Lüscher 115,97. -- In der Qualifikation gescheitert: Matthias Röthenmund.
Canadier-Einer: 1. Tony Estanguet (Fr) 221,24. 2. Michael Martikan (Slk) 224,82. 3. Tomas Indruch (Tsch) 225,96. Ferner: 7. Ronnie Dürrenmatt 227,63. -- Im Halbfinal ausgeschieden: 20. Alain Schirmann 118,91.
Erster Final für Mike Kurt in La seu d'Urgell/SP
Mittwoch, 14. Juni 2006
Mit einem fünften Platz im Halbfinale und nur 0.68 Sekunden Rückstand auf den Führenden, qualifizierte sich Mike Kurt am vergangenen Wochenende im Spanischen La seu d'Urgell als bisher einziger Schweizer in diesem Jahr souverän für einen Weltcupfinal der besten Zehn Kanuten der Welt . Mit nur gerade 10 Hundertstelsekunde Rückstand auf den dritten Rang, startete Kurt mit einer ausgezeichneten Ausgangslage auf eine Medaille in den Finallauf. "Da die besten Fahrer der Welt nach dem Halbfinale so enge beieinander lagen, wusste ich dass ich im Finale volles Risiko fahren muss um eine Medaille zu gewinnen", erklärt Mike Kurt.
Dementsprechend startete Kurt konzentriert und mit einer der besten Zwischenzeiten in seinen Finallauf. Im letzten Aufwärtstor jedoch fuhr der Wiedlisbacher etwas zu eng, kassierte in der Folge 50-Strafsekunden und landete somit auf dem neunten Schlussrang. Trotz der verpassten Medaille ist Kurt mit seiner Leistung zufrieden. "Ich habe am Wochenende gezeigt, dass ich auch dieses Jahr mit der "Top Ten" der Welt mithalten kann", analysiert Kurt. Drei Wochen vor der EM ist die sicherlich ein positives Erkenntnis.
Der Grenchner Ronnie Dürrenmatt scheiterte in der Qualifikation und landete auf dem enttäuschenden 38.Rang. Der Kanadierspezialist verpasste in den Vorausscheidungen am Samstag ein Tor und vergab somit die Chance auf eine Halbfinalteilnahme. Die weiteren Schweizer schieden jeweils bereits in der Qualifikation bzw. dem Halbfinale aus.
Resultate Weltcup La seu dUrgell
La Seu d'Urgell (Fr). Weltcuprennen. Männer. Kajak-Einer:
1. Peter Kauzer (Sln) 189,56.
2. Alexdander Grimm (De) 189,73.
3. Dejan Kralj (Sln) 190,35.
9. Michael Kurt (SUI) (5. Rang Halbfinale)
Ferner im Halbfinale bzw. der Qualifikation ausgeschieden
34. Mathias Röthenmund (SUI) +8.30
48. Guilaume Bandalier (SUI) +29.32
Canadier-Einer:
1. Nico Bettge (De) 201,25.
2. Mincik Juraj (Slk) 201,51.
3. Michal Martikan (Slk) 202,37.
Ferner in der Qualifikation ausgeschieden
38. Ronnie Dürrenmatt +71.07
Frauen. Kajak-Einer:
1. Jennifer Bongardt (De) 209,76.
2. Jana Dukatova (Slk) 210,10.
3. Jelena Kaliska (Slk) 210,48.
Mike Kurt tastet sich in Augsburg wieder an die Weltspitze heran
Mittwoch, 7. Juni 2006
Nachdem Mike Kurt vor einer Woche in Athen glücklos ein Tor verpasst hatte, fehlten ihm am vergangenen Wochenende am Weltcuprennen in Augsburg/DE weniger als eine Sekunde für die Final-Qualifikation der Top-Ten der Welt. Ein Fehler im mittleren Streckenteil kosteten dem Wiedlisbacher etwa 1.5 Sekunden, die sichere Final-Qualifikation und damit die Chance auf eine Medaille.
Normalerweise wäre die ehemalige Nummer drei der Welt wohl bitter enttäuscht über einen 16. Platz am "Lauberhornrennen des Kanusports" in Augsburg, Kurt zieht jedoch dennoch eine eher positive Bilanz über das Rennwochenende. "Ich habe am Wochenende gezeigt, dass ich mit den Besten der Welt grundsätzlich mithalten kann", analysiert der Wiedlisbacher. "Man kann sich bei dieser Leistungsdichte momentan aber nicht den kleinsten Fahrfehler erlauben", stellt Kurt aber weiter fest. Tatsächlich scheint die internationale Spitze im Kajakeiner der Herren spürbar enger zusammengerückt zu sein.
Dazu kommt, dass die Vorbereitungen auf die drei Weltcuprennen in Athen, Augsburg und Barcelona für den 26-jährigen Betriebsökonomie Studenten jeweils nicht ganz einfach sind. Mike Kurt steht momentan kurz vor dem Abschluss seines Studiums und kann dadurch nur ganz kurzfristig vor dem Wettkampf vor Ort an die Wettkampfstätten anreisen. "Diese Situation ist alles andere als optimal, aber ich muss Prioritäten setzten und die wirklich wichtigen Wettkämpfe (EM und WM) sind glücklicherweise etwas später im Jahr", erklärt Kurt. Während sich die Nationalmannschaft bereits seit heute Montag in La seu Urgell/ESP auf den nächsten Weltcup vorbereitet, fliegt Mike Kurt erst am Donnerstag nach Spanien um auf der Olympiastrecke von 1992 am Wochenende seinen Finalplatz des letzten Jahres zu verteidigen.
Si-News Kanu
Kanu: Slalom-Weltcup Augsburg -- Resultate
Augsburg (De). Slalom-Weltcup. Männer. Kajak-Einer: 1. Erik Pfannmöller (De) 193,43. 2. Helmut Oblinger (Ö) 194,86. 3. Fabien Lefevre (Fr) 194,88. -- Ferner (nicht im Final): 16. Michael Kurt. 39. Mathias Röthenmund. Ferner (nicht im Halbfinal): 47. Cedric Bron
Canadier-Einer: 1. David Florence (Gb) 203,29. 2. Juraj Mincik (Slk) 206,38. 3. Michal Martikan (Slk) 206,38. -- Ferner (nicht im Final): 17. Ronnie Dürrenmatt. -- Canadier-Zweier: 1. Marcus Becker/Stefan Henze (De) 218,54. 2. Jaroslav Volf/Ondrej Stepanek (Tsch) 219,94. 3. Stuart Bowman/Nicholas Smith (Gb) 222,05.
Frauen. Kajak-Einer: 1. Elena Kaliska (Slk) 215,56. 2. Stepanka Hilgertova (Tsch) 219,32. 3. Violetta Oblinger-Peters (Ö) 219,50.
Out für Mike Kurt im Halbfinale von Athen
Montag, 29. Mai 2006
Nach einer erfolgreichen Qualifikation am Samstag, verpasste Mike Kurt im Halbfinale am Sonntag am ersten Weltcup der Saison in Athen ein Tor und schied somit fruehzeitig aus. "Selbstversaendlich ist es sehr aergerlich,d ass ich ein Tor verpasst habe", sagt Mike Kurt nach dem Rennen. "Dass kann aber in unserem Sport einfach vorkommen. Ich wollte im mittleren Teil der Strecke eine zu enge Linie fahren und stand dann ploetzlich neben dem Tor. Ich muss nun Ursachenforschung betreiben und dann denn Wettkampf moeglichst schnell abhacken", so Kurt weiter. Nur gerade in fuenf Tagen findet in Augsburg/DE der naechste Weltcup statt.
Resultate:
1. Rang Daniele Molmenti, Italien
2. Erik Pfanmoeller, Deutschland
3. Alexander Grimm, Deutschland
Ferner im Halbfinale out:
32. Mike Kurt, Schweiz
34. Mathias Roethenmund, Schweiz
Mike Kurt offiziell für die Weltmeisterschaften nominiert
Donnerstag, 18. Mai 2006
Im jurassischen Goumois fand kürzlich das letzte von insgesamt drei Qualifikationsrennen für den Kanuslalom Weltcup, sowie die Welt- und Europameisterschaften statt.
Der Wiedlisbacher Mike Kurt setzte sich beim letzten Rennen mit fast 7 Sekunden Vorsprung bei den Kajakeiner durch und konnte sich damit dank seinem Sieg vor drei Wochen anlässlich des ersten Qualifikationsrennens in Annemasse als die interne Nummer 1 für die diesjährigen internationalen Grossanlässe qualifizieren. Mit dem Wettkampf in Goumois war Kurt jedoch trotzdem nicht ganz zufrieden: „Zwar bin ich über das gute Resultat erfreut, ich habe aber in beiden Läufen im unteren Streckenteil einige technische Fehler begangen und zudem im zweiten Lauf noch vier Strafpunkte kassiert“, analysiert Kurt seine Leistung kritisch. “Meine gute Leistungsform und die überzeugenden Resultate der letzten Wochen stimmen mich aber für den Weltcupauftakt in Athen in drei Wochen dennoch zuversichtlich, fügt Mike Kurt hinzu.
Die Weltcuprennen finden in diesem Jahr in Athen (26. bis 28. Mai), Augsburg (29. Mais bis 4. Juni) und la Seu d’Urgell (9.bis 11. Juni) statt. Die EM findet im französischen L’Argentière la Bessée (29. juni bis 2. Juli) und die WM in Prag (2. bis 6. August) statt.
Resultate Qualifikationswettkämpfe (Fett=WM, EM und WC Team):
Kajakeiner Herren (Top 10 der Schweiz):
1. Mike Kurt, Solothurner Kajakfahrer
2. Mathias Röthenmund, Zürich
3. Cedric Bron, Genf
4. Bandelier Guillaume
5. Lüscher Moritz
6. Chabbey Adrien
7. Bandelier Matthieu
8. Mosimann Thomas
9. Lienhard Bonoit
10. Wüthrich Bernhard
Kanadiereiner Herren:
Ronnie Dürrenmatt, Kanuclub Grenchen
Alain Schirmann, Genf
Kajakeiner Damen:
Olivia Byrn-Sutton, Genf
Vierter Rang in Tacen/SLO
Donnerstag, 18. Mai 2006
Mike Kurt wurde am vergangenen Wochenende im slowenischen Tacen am internationalen Kanuslalom am ersten Tag in einem sehr starken Feld Vierter. Ein fataler Fahrfehler im ersten Lauf verhinderte einen Besseren Rang. Beim Rennen am Sonntag ist es Mike Kurt aufgrund einiger Fahr- und Torfehler nicht gut gelaufen und der Wiedlisbacher konnte sich nur auf dem enttäusschenden 11. Rang plazieren.
Resultate:
Internationaler Kanuslalom TACEN/Slowenien 13.05.06
Kajakeiner Herren (62 Teilnehmer)
1. Kauzer Peter Slowenien 174.02/0
2. Caffrey Neil Irland 176.68/0
3. Rheinisch Eoin Irland 178.17/0
4. Kurt Michael Schweiz 178.44/0
Ferner:
26. Lüscher Moritz Schweiz 192.80/2
Resultate unter:
www.kajak-zveza.si
Sieg in Paris Donnerstag, 4. Mai 2006
Mike Kurt gewinnt in Paris seinen zweiten französichen Wettkampf in
dieser Saison. Dank einem guten zweiten Lauf konnte sich Kurt auf der
künstlichen Kanuslalomstrecke in Cergy mit 3.5 Sekunden Vorsprung gegen
seine Konkurrenz durchsetzen. Der in Paris wohnhafte Schweizer Alain
Schirmann belegte in der Canadiereiner Kategorie den zweiten Platz.
Resultate:
1. Mike Kurt 169.32
2. Benjamin Buys 172.79
3. Florian Gosselin 176.55
Bitte Abstimmen!
Montag, 9. April 2006
Mike Kurt wurde vom Solothurner Tagblatt zum "Sportler des Monates" nominiert und braucht eure Unterstützung.
Wählt Mike bis nächsten Dienstag unter:
Oder sendet ein SMS mit der Zielnummer 92266 mit dem kürzel "SW KURT".
Besten Danke für eure Unterstützung!
Mike Kurt erfüllt Kriterien für den Weltcup und die Weltsmeisterschaften
Montag, 9. April 2006
Am Wochenende fanden in Genf die ersten zwei von insgesamt drei qualifikationsrennen für die diesjährigen Weltcuprennen und Weltmeisterschaften statt. Mit dem Sieg im ersten Rennen zeigte Mike Kurt am vergangenen Samstag eine solide Leistung und konnte sich mit über zwei Sekunden Vorsprung gegen seine Schweizer Konkurrenten durchsetzen. Damit fehlte Kurt lediglich ein weiterer Spitzenplatz am Sonntag um bereits nach zwei Rennen vorzeitig die Selektionskriterien vom Schweizerischen Kanuverband zu erfüllen.
Einige Fahrfehler und eine Torberührung im zweiten Lauf kosteten Mike Kurt am Sonntag jedoch den Sieg. Mit seiner Leistung am zweiten Wettkampftag war der Wiedlisbacher dementsprechend nicht mehr zufrieden: "Mit dem ersten Platz am Sonntag und zweiten Platz am heutigen Wettkampftag erfülle ich zwar nun zwar die Anforderungen im internen Schweizer Qualifikationsrennen für die Teilnahme an den diesjährigen internationalen Titelwettkämpfen, doch darf ich mit meiner Leistung am heutigen Tag nicht zufrieden sein" sagt Kurt kritisch. "Ich habe heute während beiden Läufen nicht richtig ins Rennen gefunden und habe zudem eine dumme Torberührung begangen, welche mir zwei Strafsekunden eingebracht hat ", erklärt Kurt seinen Rückstand von 1.3 Sekunden auf den Sieger.
Der definitive Selektionsentscheid wird vom Schweizerischen Kanuverband selbstverständlich erst nach der offiziellen Qualifikationsphase und nach dem letzten von drei Rennen in Goumois am 7. Mai gefällt.
Zweiter Saisonerfolg für Mike Kurt!
Montag, 20. März 2006
Mit einem überragenden Vorsprung von mehr als 11 Sekunden gewinnt der
Wiedlisbacher Mike Kurt in Hüningen bei Basel das erste Nationale
Kanuslalomren |